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Beim 4. Rhein Erft Theaterfestival hat Stephanie March für ihre Rolle in Drei
Mal Leben den Preis als beste Schauspielerin bekommen!
Das ist
natürlich eine riesen Ehre für sie, aber auch für das Ensemble. Da es
für so viele Wettberwerbsbeiträge nur drei Preise gibt, gehört der
Preis natürlich auch ein Stückchen den anderen Schauspielern!
Herzlichen Glückwunsch an
Stephanie! Gratulation auch an Daniel Forschbach als
Regisseur, der für Richard Pütz auch als Schauspieler eingesprungen war,
sowie Regie-Assistenz Martina Levis und die weiteren Schauspieler
Volker Schumann und Anne Glasow!
Alle spielten mit Herzblut
Von Hanna
Styrie, Rundschau vom 17.05.10, 19:20h
Jubel bei den Akteuren des
Kleinen Theaters
Brühl: Bereits zum zweiten Mal konnte das Amateurtheater den
Rhein-Erft-Theaterpreis entgegennehmen. Mit der Verleihung endete am
Sonntagabend das 4. Theaterfestival Rhein-Erft im Wesselinger
Rheinforum.
Glückliche
Preisträger: Das Ensemble
des Kleinen Theaters Brühls sowie Jörg Saborowski (3.v.l.) und Stephanie
March (4.v.l.). (Bild: Jeske)
WESSELING -
Aus zehn Produktionen, die in der vergangenen Woche gezeigt wurden,
hatte die dreiköpfige Jury das Stück „Lantana" ausgewählt, mit dem das
KTB das Festival eröffnet hatte. Der Australier Andrew Bovell entwirft
darin in Parallelszenen und Rückblenden ein raffiniertes Psychogramm um
Liebe, Seitensprünge und Geständnisse.
Allein der
Leistung des
Ensembles sei der Erfolg zuzuschreiben, meinte Regisseur Andreas
Schlenger bescheiden. Das Preisgeld in Höhe von 1000 Euro kommt wie
gerufen, denn das Kleine Theater Brühl bezieht in Kürze neue Räume im
Ortsteil Heide.
Anerkennung
gab es von den Juroren Claudia Lehner,
Mike Weber und Andreas Strigl auch für die übrigen Ensembles. „Alle
haben mit Herzblut gespielt und verdienen Respekt", stellten die
Experten fest, die sämtliche Aufführungen auf sehr sympathische Weise
mit sorgfältig ausformulierten Würdigungen bedachten.
Über den
seit 2006 vergebenen „Erftlandring" für die beste Schauspielerin freute
sich Stephanie March, die beim Erftstädter Ensemble „Szene 93" in der
Erfolgskomödie „Drei mal Leben" brilliert hatte. „Ihr stilles Spiel wird
zur Meisterleistung", lobten die Juroren.
Durch seine
Präsenz
und seine facettenreiche, berührende Darstellung in dem Stück „Happy
Kadaver" war Jörg Saborowski aufgefallen, der mit dem Erftlandring für
den besten Schauspieler ausgezeichnet wurde. „Um zu glänzen, braucht man
Mitspieler", sagte der Darsteller mit Blick auf seine Kollegen im
Theaterensemble dellArte Kerpen.
Die hohe
Qualität des Festivals
und den „zukunftsweisenden Gedanken der Theaterkonferenz Rhein-Erft"
lobte Schirmherr Werner Stump, der freilich auch feststellte: „Das Brett
ist noch nicht ganz durchgebohrt". Das gibt auch Axel Gehring als
Vorsitzender der Theaterkonferenz zu. Im Durchschnitt waren 50 Zuschauer
je Aufführung anwesend; mager besetzt war das Auditorium ausgerechnet
beim Auftritt des Festival-Siegers. Dennoch: „Der Austausch hat
funktioniert und der verbindende Gedanke ist noch einmal viel deutlicher
geworden", stellt Gehring zufrieden fest.
Das 5.
Theaterfestival
Rhein-Erft soll 2012 stattfinden; der Austragungsort ist noch offen.
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