Preis für Szene 93 Schauspielerin beim 4. Theaterfestival PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von Styrie, Rundschau; Vorstand   
19.05.2010

 
Beim 4. Rhein Erft Theaterfestival hat Stephanie March für ihre Rolle in Drei Mal Leben den Preis als beste Schauspielerin bekommen!


 
4.theaterfestival

Das ist natürlich eine riesen Ehre für sie, aber auch für das Ensemble. Da es für so viele Wettberwerbsbeiträge nur drei Preise gibt, gehört der Preis natürlich auch ein Stückchen den anderen Schauspielern!

Herzlichen Glückwunsch an Stephanie! Gratulation auch an Daniel Forschbach als Regisseur, der für Richard Pütz auch als Schauspieler eingesprungen war, sowie Regie-Assistenz Martina Levis und die weiteren Schauspieler Volker Schumann und Anne Glasow!

 

 


 

Alle spielten mit Herzblut

Von Hanna Styrie, Rundschau vom 17.05.10, 19:20h

Jubel bei den Akteuren des Kleinen Theaters Brühl: Bereits zum zweiten Mal konnte das Amateurtheater den Rhein-Erft-Theaterpreis entgegennehmen. Mit der Verleihung endete am Sonntagabend das 4. Theaterfestival Rhein-Erft im Wesselinger Rheinforum.

Glückliche Preisträger: Das Ensemble des Kleinen Theaters Brühls sowie Jörg Saborowski (3.v.l.) und Stephanie March (4.v.l.). (Bild: Jeske)
 
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WESSELING - Aus zehn Produktionen, die in der vergangenen Woche gezeigt wurden, hatte die dreiköpfige Jury das Stück „Lantana" ausgewählt, mit dem das KTB das Festival eröffnet hatte. Der Australier Andrew Bovell entwirft darin in Parallelszenen und Rückblenden ein raffiniertes Psychogramm um Liebe, Seitensprünge und Geständnisse.

Allein der Leistung des Ensembles sei der Erfolg zuzuschreiben, meinte Regisseur Andreas Schlenger bescheiden. Das Preisgeld in Höhe von 1000 Euro kommt wie gerufen, denn das Kleine Theater Brühl bezieht in Kürze neue Räume im Ortsteil Heide.

Anerkennung gab es von den Juroren Claudia Lehner, Mike Weber und Andreas Strigl auch für die übrigen Ensembles. „Alle haben mit Herzblut gespielt und verdienen Respekt", stellten die Experten fest, die sämtliche Aufführungen auf sehr sympathische Weise mit sorgfältig ausformulierten Würdigungen bedachten.

Über den seit 2006 vergebenen „Erftlandring" für die beste Schauspielerin freute sich Stephanie March, die beim Erftstädter Ensemble „Szene 93" in der Erfolgskomödie „Drei mal Leben" brilliert hatte. „Ihr stilles Spiel wird zur Meisterleistung", lobten die Juroren.

Durch seine Präsenz und seine facettenreiche, berührende Darstellung in dem Stück „Happy Kadaver" war Jörg Saborowski aufgefallen, der mit dem Erftlandring für den besten Schauspieler ausgezeichnet wurde. „Um zu glänzen, braucht man Mitspieler", sagte der Darsteller mit Blick auf seine Kollegen im Theaterensemble dellArte Kerpen.

Die hohe Qualität des Festivals und den „zukunftsweisenden Gedanken der Theaterkonferenz Rhein-Erft" lobte Schirmherr Werner Stump, der freilich auch feststellte: „Das Brett ist noch nicht ganz durchgebohrt". Das gibt auch Axel Gehring als Vorsitzender der Theaterkonferenz zu. Im Durchschnitt waren 50 Zuschauer je Aufführung anwesend; mager besetzt war das Auditorium ausgerechnet beim Auftritt des Festival-Siegers. Dennoch: „Der Austausch hat funktioniert und der verbindende Gedanke ist noch einmal viel deutlicher geworden", stellt Gehring zufrieden fest.

Das 5. Theaterfestival Rhein-Erft soll 2012 stattfinden; der Austragungsort ist noch offen.

Letzte Aktualisierung ( 23.05.2010 )
 
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